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ImmobilienFinanzierung

Cashflow-Rechnung bei Vermietung

Die Gegenüberstellung der tatsächlichen Ein- und Auszahlungen einer vermieteten Immobilie.

Auf der Einnahmenseite steht die Nettokaltmiete, nicht die Warmmiete. Auf der Ausgabenseite stehen Zins und Tilgung, nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten, Verwaltung, eine Instandhaltungsrücklage und ein Ansatz für Mietausfall. Erst danach kommt der Steuereffekt, der positiv oder negativ ausfallen kann. Wer nur Miete gegen Rate rechnet, kommt regelmäßig zu einem zu günstigen Bild.

Wichtig ist die Trennung zweier Fragen: Ob eine Immobilie rentabel ist, entscheidet die Rendite; ob sie tragbar ist, entscheidet der Cashflow. Ein Objekt kann eine gute Rendite haben und trotzdem monatlich Geld kosten, weil die Tilgung Vermögensaufbau ist und keine Ausgabe im wirtschaftlichen Sinn. Beide Rechnungen gehören nebeneinander, bevor eine Anlageimmobilie gekauft wird.

Ob eine vermietete Immobilie sich rentiert, ist eine andere Frage als ob sie sich trägt — der Cashflow zeigt, ob am Monatsende Geld übrig bleibt oder zugeschossen werden muss.

1.200 €
1.100 €

Bei dieser Rate übersteigen die Ausgaben die Mieteinnahmen — monatlicher Zuschuss nötig.

80 €
3,0 %
Monatlicher Cashflow
-16 €

Es fehlen monatlich 16 €, die aus anderen Mitteln gedeckt werden müssen.

Beispielwerte zur Veranschaulichung — keine Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung.

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