Dämmung
Bauteilschichten, die Wärmeverluste über Wand, Dach, Keller und oberste Geschossdecke verringern.
Die Wirtschaftlichkeit unterscheidet sich stark nach Bauteil: Die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke ist meist günstig und wirkt schnell, eine Fassadendämmung ist deutlich teurer und rechnet sich vor allem, wenn ohnehin ein Gerüst steht oder der Putz erneuert werden muss. Bei zweischaligem Mauerwerk kann eine Kerndämmung eine vergleichsweise günstige Option sein.
Für die Kaufentscheidung zählen drei Punkte: der Ist-Zustand laut Energieausweis und Bauunterlagen, die Frage, welche Maßnahmen bereits gesetzlich gefordert sein könnten, und die bauphysikalische Wechselwirkung. Dämmen verändert das Feuchteverhalten der Konstruktion — falsch ausgeführte Innendämmung ist eine häufige Ursache für Schäden. Fachplanung ist hier kein Luxus, sondern der Unterschied zwischen Einsparung und Folgeschaden.
Ob eine Dämmmaßnahme ansteht, hängt vom Baujahr des jeweiligen Bauteils ab — oberste Geschossdecke und Kellerdecke sind meist günstig nachrüstbar, eine Fassadendämmung ist deutlich teurer.
Beispielwerte zur Veranschaulichung — keine Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung.