Treuhandauflagen der Bank
Bedingungen, die der Notar erfüllen muss, bevor die Bank das Geld freigibt.
Die Bank überweist nicht gegen Vertrauen, sondern gegen Nachweise: Grundschuld zur Eintragung eingereicht, Auflassungsvormerkung eingetragen, Rangverhältnisse geklärt, Löschungsunterlagen für alte Belastungen des Verkäufers vorliegend. Erst wenn der Notar diese Punkte bestätigt, gibt die Bank frei.
Für Käufer ist das kein Formalismus, sondern die eigentliche Schutzmechanik des deutschen Immobilienkaufs: Sie verhindert, dass Geld fließt, bevor die Rechtsposition abgesichert ist. Praktisch relevant wird es beim Zeitplan — Kündigungsfristen für die alte Wohnung, Umzugstermine oder Handwerkeraufträge sollten nicht auf das Beurkundungsdatum gelegt werden, sondern auf die Fälligkeitsmitteilung des Notars.
Zwischen Beurkundung und Auszahlung liegen oft mehrere Wochen — die Bank zahlt erst, wenn der Notar bestätigt, dass alle Sicherungen für dich stehen.
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Beispielwerte zur Veranschaulichung — keine Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung.