Trinkwasserleitungen
Material und Alter der Wasserleitungen beeinflussen Wasserqualität, Druck und Schadensrisiko.
In sehr alten Gebäuden können noch Bleileitungen vorhanden sein, die auszutauschen sind. Verzinkte Stahlleitungen aus der Nachkriegszeit verlieren über Jahrzehnte Querschnitt und führen zu schwachem Druck und Rostpartikeln. Kupfer und Kunststoff sind die heute üblichen Materialien. Ein Blick auf freiliegende Leitungen im Keller und ein Test des Wasserdrucks im obersten Stockwerk geben erste Hinweise.
Bei Mehrfamilienhäusern kommt die Warmwasserhygiene hinzu: Für Anlagen mit Großanlagen zur Trinkwassererwärmung bestehen Untersuchungspflichten auf Legionellen, deren Protokolle zu den anzufordernden Unterlagen gehören. Für Käufer einer Eigentumswohnung ist das ein Punkt, der über die Gemeinschaft läuft — und dessen Kosten im Hausgeld oder in einer Sonderumlage landen.