Indexmiete
Die Miethöhe folgt automatisch der Entwicklung eines festgelegten Preisindex, meist dem Verbraucherpreisindex.
Bei der Indexmiete koppelt der Vertrag die Miethöhe an einen veröffentlichten Index, in Deutschland meist den Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts. Üblich sind Klauseln, die eine Anpassung erst ab einer bestimmten prozentualen Veränderung auslösen, damit nicht bei jeder kleinen Schwankung neu gerechnet werden muss.
Im Vergleich zur Staffelmiete reagiert die Indexmiete auf die tatsächliche wirtschaftliche Entwicklung statt auf eine im Voraus geschätzte. Das macht sie fairer bei unvorhersehbaren Inflationsverläufen, aber auch weniger planbar — beide Seiten wissen erst im Nachhinein, wie stark die Miete tatsächlich steigt.