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ImmobilienBau & Technik

Kellerabdichtung

Der Schutz des erdberührten Gebäudeteils gegen Wasser von außen.

Entscheidend ist die Belastungssituation: Bodenfeuchte, nicht drückendes Sickerwasser oder drückendes Grundwasser stellen völlig unterschiedliche Anforderungen. Ein Keller, der bei Normalwetter trocken wirkt, kann bei Starkregen oder hohem Grundwasserstand Wasser führen. Deshalb sagt eine Besichtigung im Sommer wenig aus, und deshalb sind Fragen nach früheren Wassereintritten und nach der Lage im Starkregen- oder Überschwemmungsrisiko sinnvoll.

Nachträgliche Innenabdichtungen sind günstiger, verlagern das Wasser aber in die Wand statt es abzuhalten — sie sind eine Notlösung, keine gleichwertige Alternative. Für die Kaufentscheidung heißt das: Ein Feuchtigkeitsproblem im Keller ist selten ein Ausschlusskriterium, aber es gehört mit einer belastbaren Kostenschätzung in die Preisverhandlung, nicht in die Hoffnung.

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