Reviervorschriften und Zusatzpatente
Zusätzlich zum allgemeinen Sportbootführerschein gelten in bestimmten Revieren eigene Vorschriften und teils eigene Patente.
Reviere unterscheiden sich in Befahrensregeln, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Ankerverboten, Schutzzonen und Anforderungen an die Ausrüstung an Bord. In manchen Ländern werden nur bestimmte Befähigungsnachweise anerkannt, in anderen ist zusätzlich ein internationales Zertifikat üblich. Für Charter im Ausland verlangen Vercharterer regelmäßig eigene Nachweise.
Für die Kaufentscheidung ist das mittelbar relevant: Ein Boot, das im geplanten Hauptrevier nicht zulässig oder nur eingeschränkt nutzbar ist, verliert seinen Zweck. Wer etwa auf einem Binnensee mit Motorleistungsbeschränkung fahren will, sollte die dort geltenden Grenzen vor dem Kauf kennen — nachträgliche Änderungen an Motorisierung oder Zulassung sind aufwendig.