Kurzzeit- und rote Kennzeichen
Kennzeichen für befristete Fahrten.
Das Kurzzeitkennzeichen ist der übliche Weg, ein gekauftes Fahrzeug an den eigenen Wohnort zu bringen, bevor es regulär zugelassen wird. Es wird auf ein konkretes Fahrzeug ausgestellt, erfordert eine eigene Versicherung und ist an Anforderungen an die Verkehrssicherheit geknüpft — insbesondere hinsichtlich einer gültigen Hauptuntersuchung. Die Regeln dazu wurden verschärft, weil das Kennzeichen früher für nicht verkehrssichere Fahrzeuge missbraucht wurde.
Rote Kennzeichen werden dauerhaft an gewerbliche Betriebe vergeben und dürfen nur für Prüfungs-, Probe- und Überführungsfahrten im Rahmen des Betriebs verwendet werden; über die Fahrten ist ein Nachweis zu führen. Für private Käufer sind sie nicht verfügbar. Wer ein Fahrzeug ohne gültige HU kauft, sollte den Transport per Anhänger einplanen statt auf eine Kennzeichenlösung zu hoffen.