Brandschutz im Wohngebäude
Bauliche und technische Anforderungen zum Schutz vor Bränden — Rettungswege, Feuerwiderstand von Bauteilen, Rauchwarnmelder.
Für Käufer relevant sind vor allem drei Punkte: die Ausstattung mit Rauchwarnmeldern und die Frage, wer für Wartung zuständig ist — das ist landesrechtlich unterschiedlich geregelt; der zweite Rettungsweg, insbesondere bei ausgebauten Dachgeschossen; und die Beschaffenheit von Türen und Wänden zu Kellern, Heizräumen und Treppenhäusern, an die im Mehrfamilienhaus besondere Anforderungen gestellt werden.
Typische Probleme im Bestand sind ausgebaute Dachräume ohne zweiten Rettungsweg, verstellte oder als Abstellfläche genutzte Treppenhäuser und nachträglich eingebaute Türen ohne die erforderliche Qualität. Bei geplanten Umbauten oder Nutzungsänderungen wird der Brandschutz regelmäßig zum bestimmenden Kostenfaktor — das gehört vor die Kaufentscheidung, wenn ein Ausbau geplant ist.