Zum Inhalt springen
Zurück zum Lexikon
ImmobilienEnergie

Wärmecontracting

Ein Modell, bei dem ein Dienstleister die Heizungsanlage errichtet, betreibt und Wärme liefert, statt dass der Eigentümer selbst investiert.

Für Eigentümer ohne Kapital oder für Gemeinschaften mit leerer Rücklage kann Contracting ein Weg sein, eine Heizungserneuerung zu stemmen. Die Kehrseite sind lange Laufzeiten, Preisgleitklauseln und die Bindung an einen Anbieter, während die Anlage nicht ins eigene Vermögen übergeht. Bei vermieteten Objekten ist die Umstellung auf Wärmelieferung mietrechtlich an besondere Voraussetzungen geknüpft, unter anderem an Kostenneutralität für die Mieter.

Für Käufer eines Objekts mit laufendem Contractingvertrag ist entscheidend, dass dieser Vertrag mit übergeht: Laufzeit, Preisformel, Regelungen zum Anlagenübergang am Ende und Kündigungsmöglichkeiten gehören zu den Unterlagen. Ein langfristiger Vertrag zu ungünstigen Konditionen ist eine Belastung des Objekts, auch wenn er nicht im Grundbuch steht.

Passendes WerkzeugBesichtigung