Auflastung
Die nachträgliche Erhöhung der zulässigen Gesamtmasse eines Wohnmobils, um mehr Zuladung zu erhalten.
Viele Wohnmobile werden ab Werk auf eine Gesamtmasse von 3,5 Tonnen ausgelegt, weil sie damit mit der verbreiteten Führerscheinklasse gefahren werden dürfen. Das führt in der Praxis regelmäßig zu Überladung, sobald Wasser, Gas, Vorzelt, Fahrräder und Passagiere zusammenkommen. Eine Auflastung schafft Reserve — schließt aber Fahrer ohne die entsprechende Klasse vom Steuer aus.
Zu prüfen sind daher drei Punkte: ob der Führerschein aller vorgesehenen Fahrer die höhere Masse abdeckt, wie sich Kfz-Steuer und Versicherungseinstufung ändern, und welche Geschwindigkeitsbegrenzungen im In- und Ausland für die höhere Gewichtsklasse gelten. Die Gegenrichtung, die Ablastung, wird gelegentlich genutzt, um ein Fahrzeug unter eine Grenze zu bringen — mit dem entsprechenden Verlust an Zuladung.